Adipositas tut mit Essenslust kräftig anklopfen, so will ich mich statt Entenbrust mit Whiskas heute vollstopfen

Heute ist Samstag und ich will es probieren, ich gehe einkaufen mit meinen Fettnieren. Dort reiß ich den Kopf ab und beiß in den Hals, doch vorher noch Kebab mit Butter und Schmalz. Das gibt es beim Sultan direkt um die Ecke, neben Gläsern mit Safran und einer Heizdecke. Dann geh ich zu Karstadt, kauf Fleischwurst in Dosen, das Schmieröl fürs Fußbad und Gummibundhosen.

Aus dem Kühlschrank schleicht der Leichengestank über Müllberge, denn lauter Fruchtzwege sterben wie Schmeißfliegen in Gofmanns feuchten Kriegen. Und Adipositas tut mit Essenslust mächtig anklopfen, so will ich mich statt Entenbrust mit Whiskas heute vollstopfen. Ich bin Billy Boy und menschenscheu, drum stuhle ich ins Katzenstreu und bin wie Judas bibeltreu.

„Adipositas tut mit Essenslust kräftig anklopfen, so will ich mich statt Entenbrust mit Whiskas heute vollstopfen“ weiterlesen

Es steckte noch die Elektrode ganz tief im Furzloch, so menstruierte ich als Rhapsode völlig schief für Moloch

Kurz vor dem Freitode beginnt diese Episode. Auf der Suche nach der Heilmethode erlahmte meine Periode. Es steckte noch die Elektrode ganz tief im Furzloch, so menstruierte ich als Rhapsode völlig schief für Moloch.

„Ich trug den Tampon der Schwester, denn bei mir saß er fester.“

Und so leerte ich den Becher für Bundys Triebverbrecher, nahm die Ölfarbe aus der Narbe und malte mit Hingabe. Etwas Zinnoberrot in höchster Not, das Kupferblau am Körperbau, strich ich mir alle Sorgen und dachte nicht an morgen — wollte lästern über gestern und zwei Münzen mir ausborgen.

„Es steckte noch die Elektrode ganz tief im Furzloch, so menstruierte ich als Rhapsode völlig schief für Moloch“ weiterlesen

Er blökte die Verse und machte sich als Pfänder, er latschte in luschigen Lüften und trug das lumpigste aller Gewänder

Meine Freunde, so horchet mit euren Hufen, wie Gottlob Gofmann einst ein schläfriges Schäflein war. Lauscht, wie er über Wiesen wippte; vernehmt, wie er an gruftigen Gräsern nippte und hört, wie er sich in schlammigste Senken stippte – er vermochte nur das, was die Herde der Schmatzer und Schmaucher, der Strecker und Staucher, von ihm verlangte –, denn er war ein süffiger Sklave der Keiler und Klopfer, der Seiler und Stopfer. So wandelte er als Kind unter Kindern und läutete mit Freuden die gräsigste aller Glocken – das Geläut der garstigsten Gaukelei, das Gebimmel der galligsten Geiferei. Er blökte die Verse und machte sich als Pfänder, er latschte in luschigen Lüften und trug das lumpigste aller Gewänder.

„Er blökte die Verse und machte sich als Pfänder, er latschte in luschigen Lüften und trug das lumpigste aller Gewänder“ weiterlesen

Ich drückte mit dem preschenden Prügel des Pöbels und der lustvollen Leier des Luders meine duftigen Dramen in dunkelste Dosen

Mein Sein war stets ein Sein der sublimen Sympathie, stilvoll und stufenlos, und ich wilderte mit meiner Wampe in allen Wäldern, ich pirschte mit meiner Pranke durch alle Pinten und ich leuchtete mit meiner Lampe in alle Löcher. So schnüffelte ich mit dem stoischen Stummel der straffenden Stigmata, der stygischen Symbolik der stampfenden Somata, an strapsigen Stelzen in pralligen Pelzen.

Ich drückte mit dem preschenden Prügel des Pöbels, dem knienden Kolben des Knechters und der lustvollen Leier des Luders meine duftigen Dramen in dunkelste Dosen – und häufte mit meinem höllischen Hintern in himmlischste Hosen. Ich war der Schließer ohne Schlüssel, der Seiler auf der Schüssel, ja selbst der Rüttler mit dem Rüssel. Doch die kahlen Künder des kolkenden Kodex kreuzten Karfreitag meine klebrigen Kreise und kündeten von der knüseligen Keuschheit!

„Ich drückte mit dem preschenden Prügel des Pöbels und der lustvollen Leier des Luders meine duftigen Dramen in dunkelste Dosen“ weiterlesen

Ich bin der Schließer ohne Schlüssel und ein Seiler auf der Schüssel, tu ins Vollbad urinieren, esse Fleisch von toten Tieren

Ich bin der Schließer ohne Schlüssel und ein Seiler auf der Schüssel. Tu ins Vollbad urinieren, esse Fleisch von toten Tieren. So rausche ich mit meinem Rührei auf russischem Rummel und schmauche anstatt Salbei den schwarz-grünen Stummel. Ich furze mit meinen Füßen auf fahlen Festen und möchte die kleinen Süßen am liebsten mästen. Ich bin die Kackwurst ohne Karma und der Durchfall aus dem Dharma.

Mein Leben rückschauen auf fleischigen Frauen, ich nahm ihr Vertrauen und tat es versauen. Ich wollte abhauen und den Kühlschrank abtauen. Doch dann kamen Jungfrauen, direkt aus Litauen, die taten blöd schauen und hab sie verhauen.

„Ich bin der Schließer ohne Schlüssel und ein Seiler auf der Schüssel, tu ins Vollbad urinieren, esse Fleisch von toten Tieren“ weiterlesen